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Allergie? Nicht mit puren Dämmstoffen.

Stoffe, von denen allergische Reaktionen ausgehen, bezeichnet man als Allergene. Diese Allergene finden auf ganz unterschiedliche Weise ihren Weg in den menschlichen Körper. Manchmal ist es der Kontakt, also die bloße Berührung mit einem Material, oder der Allergie auslösende Stoff wird über die Atemluft aufgenommen. Manchmal sind es Baumaterialien, die Allergie auslösende Substanzen in Wohn- oder Schlafräume tragen, und viele davon haben einen natürlichen Ursprung. Deshalb sollten Allergiker darauf achten, dass sich keine versteckten, natürlichen Allergene wie beispielsweise Holzstaub, Blütenpollen oder Mikroorganismen in den verwendeten Baumaterialien befinden. So können auch Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen ein gewisses Gefahrenpotential für Allergiker bergen, weil sie Allergieauslöser wie Pollenstaub, Holzspäne und Pilzsporen beherbergen können.

Um die nachteiligen Eigenschaften von natürlich nachwachsenden Rohstoffen auszugleichen, ist es oft notwendig, sie mit Pflanzenschutzmitteln zu behandeln. Die Palette der eingesetzten Zusatzstoffe reicht von Insektiziden bis hin zu Pilzschutzmitteln. Übrigens findet die Behandlung mit Pestiziden nicht immer bei der Herstellung der Dämmstoffe statt, sondern oft schon beim Anbau des Rohstoffs. Allerdings sollte man auch bei synthetisch hergestellten Dämmstoffen darauf zu achten, dass sie keine Allergie auslösenden, künstlichen Substanzen, wie beispielsweise Weichmacher oder beispielsweise Formaldehyd enthalten. Aus diesem Grund sind PU-Dämmstoffe von puren vollkommen frei von diesen genannten Stoffen! Durch die für die häufigsten Allergien neutral wirkenden Inhaltsstoffe von PU werden eine Vielzahl von Produkten aus Polyurethan speziell für Allergiker angeboten. Am bekanntesten ist wohl in diesem Zusammenhang die Kaltschaummatratze aus 100% Polyurethan. Aufgrund seiner für die meisten Menschen neutralen Wirkung findet man PU nicht nur als Dämmstoff oder als Matratze. Eingesetzt wird PU unter anderem im Kühl- oder Gefrierschrank, als Schuhsohle, als Autolenkrad oder Autositz, bis hin zur künstlichen Herzklappe in der Implantationsmedizin. Wer unsere Alltagsprodukte genau anschaut stellt schnell fest: Polyurethan ist überall. Wahrscheinlich sitzen Sie gerade drauf, denn Ihr Stuhl enthält mit großer Wahrscheinlichkeit ein Sitzpolster aus Polyurethan.

Unser Tipp: Sind Sie Allergiker, dann entscheiden Sie sich unbedingt für einen Dämmstoff aus PU von puren. Dämmstoffe von puren werden in einem geschlossenen Verfahren hergestellt und sind frei von jeglichen in der Natur vorkommenden Allergenen. PU gilt allgemein als allergikerfreundlich, egal ob in der Medizintechnik oder bei Matratzen. Übrigens: Nachweislich gibt PU keine kanzerogenen (krebserregende) Stoffe an die Umwelt ab!

Schimmelpilz? Nicht mit puren Dämmstoffen.



Ein häufig auftretendes Problem der modernen Bautechnik ist, dass es immer wieder zu Schimmelpilzbildungen im Innen- und Außenbereich von Bauteilen kommt, und das kann auch bei Dämmstoffen der Fall sein. In der Natur wachsen diese Mikroorganismen beispielsweise auf nassem Laub oder Kompost, um den natürlichen Zersetzungsprozess in Gang zu setzen. Was im Ökokreislauf der Natur gut ist, kann für die Bewohner eines Hauses zum großen Problem werden. Schimmelpilze schicken ihre Sporen in die Luft, um sich fortzupflanzen – genauso wie Blüten ihre Pollen aussenden. Das Einatmen von Schimmelpilzsporen kann zu erheblichen gesundheitlichen Problemen beim Bewohner einer von Pilzen befallenen Wohnung führen. Was ein Schimmelpilz zum Wachstum braucht ist Feuchtigkeit und ein entsprechender Nährboden. Was Pilzen wiederum gar nicht gefällt, sind die Eigenschaften von PU-Dämmstoffen. Da PU so gut wie keine Feuchtigkeit aufnimmt und zudem kein besonders guter Nährboden für Mikroorganismen vorhanden ist, wirken PU-Dämmstoffe der Schimmelpilzbildung entgegen.

Unser Tipp: Um Schimmelschäden vorzubeugen, sollten Sie darauf achten, dass der verwendete Dämmstoff so wenig wie möglich Feuchtigkeit aufnehmen kann. Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen können  unter ungünstigen Bedingungen einen hervorragenden Nährboden für Schimmelpilz bilden. Denken Sie daran: „Im Wald wachsen nicht nur Bäume, sondern eben auch Pilze“! Deshalb sollten Sie sich für PU entscheiden. Übrigens: PU kommt im Gegensatz zu einigen anderen Dämmstoffen vollkommen ohne den Zusatz von schädlichen Pilzschutzmitteln (sogenannte Fungizide) aus.

Biozidfrei dämmen? Natürlich mit puren.



PU ist ein synthetisch hergestellter Stoff, das ist richtig. Allerdings werden leider nur allzu oft Materialien synthetischen Ursprungs in die Ecke „giftig, ungesund und für Menschen schädlich“ gestellt. Bei sachlicher Betrachtung von Polyurethan-Dämmstoffen stellt man allerdings rasch fest, dass diese Betrachtungsweise nicht richtig ist.

Polyurethan ist beispielsweise in der Medizintechnik einer der am meisten verwendeten Kunststoffe. Der Einsatzzweck hier ist vielseitig und reicht von Wundschwämmen, die zur Heilung von Wunden eingesetzt werden, bis zur künstlichen Herzklappe aus Polyurethan. Die für den menschlichen Organismus und die Umwelt nicht toxische Eigenschaft von PU ist vielfältig belegt.

Hingegen müssen in besonderem Maße viele Materialien "natürlichen Ursprungs" durch die Zugabe von  Bioziden für eine langfristige Verwendbarkeit und damit den Einsatz am Bau überhaupt erst tauglich gemacht werden. Biozide sind Substanzen, die beispielsweise Insekten, Mäuse oder Ratten, aber auch Algen, Pilze oder Bakterien bekämpfen. Biozide sind giftig und potenziell gefährlich für die Umwelt und die Gesundheit von Mensch und Tier.

Unser Tipp: Unabhängig aus welchem natürlichen Rohstoff ein Material besteht, kann es erst dann "Öko" oder "Bio" sein, wenn keine Biozide enthalten sind! PU-Dämmstoffe von puren sind absolut biozidfrei und für Mensch und Tier vollkommen unproblematisch. Trotz des Verzichts auf Biozide ist eine Dämmung aus PU sehr langlebig, wird nicht von Schädlingen bevorzugt und hält praktisch ein Hausleben lang. Und eins steht fest: Wenn erst keine Biozide zugesetzt werden, können später auch keine austreten und zu möglichen ungewollten Emissionen werden. Entscheiden Sie sich daher für PU-Dämmstoffe von puren.

Auf der (Emissions-)sicheren Seite: Achten Sie auf das pure life Zeichen.



Es sind ausgerechnet die „Kunststoffe“, die hier für Allergiker und alle, die keine werden wollen, nachweislich Abhilfe schaffen. Wer wissen will, was in seinem Bau- und Dämmstoff steckt, folgt am besten den Prüfsiegeln.

Das Qualitäts- und Umweltzeichen pure life beurteilt zum Beispiel das Emissionsverhalten von Polyurethan-Dämmstoffen. Die Bewertungskriterien des pure-life-Zeichens sind strenger als die gesetzlichen Anforderungen oder die Kriterien vieler anderer Prüfsiegel für Dämmstoffe. Zertifizierte puren Dämmstoffe bieten Ihnen daher Sicherheit für Ihr wohngesundes Raumklima.

Weitere Informationen zum pure life-Zeichen erhalten Sie auch unter: www.purelife-info.de


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